Lebensmittelpreise
Die Lebensmittelpreise sind auf die verschiedenen Landeseteile gesehen, sehr unterschiedlich.
Ich kann hier überwiegend nur vom Norden oder Süden schreiben, im Osten sollen diese Artikel alle etwas teurer sein.
Bei diesen Angaben handelt es sich auch nur um vage Angaben, die Preise schwanken erheblich, aber so in der Art sollte man seine Einkäufe kalkulieren.
Im Landesinneren kann man meist günstiger einkaufen.
Habichuela (Bohnen) 1.35 $
Kochoel: 3.785 liter 7.70 $
Kartoffeln: 0.70 $
Zwiebeln: 1.40 $
Knoblauch: 1.10 $
Toastbrot, "Pan Pepin", geschnitten, 800 g: 2.67 $
Coca Cola, 7 Up, oder ähnliches 24 x 0.5 liter: 10.70 $
Schinken, dom., 5.10 $
Milchpulver, Nestlé: 1800 gr, 14.85 $
1 Ei 3 RDS
Butter "Sosuabutter" 4.28 $
Hähnchenfleisch: 1,45 $
Nudeln, ital., 500 g, 1.60 $
1 Pfund Reis 14 RDS
Chilenischer Rotwein Urmeneta ca. 300 RDS
In den meisten Supermärkten in mitten von Touristengebieten bekommt man bei vorlage einer Residenzia eine Residentenkarte mit der man beim Einkauf günstigere Preise erziehlt.
Es ist auch in vielen Restaurants zu empfehlen, vorher nach der Residentenkarte zu fragen, denn einige Restaurants haben eine Touristen und eine Residentenspeisekarte auf der verschiedene Preise aufgerufen werden.
Wohnkosten
Die Wohnkosten sind in diesem Lande wie alles sehr unterschiedlich.
Die Mieten oder Kaufpreise hängen von den Wohngegenden ab.
Einige Residenten haben es geschafft in einem Haus was ca.170 qm hat und über einen Pool verfügt für monatliche Miet - Gesamtkosten von ca. 12.000 RDS zu wohnen, wobei hier von einer recht einfachen Ausstattung die Rede ist.
Meist verfügt so ein Haus über kein Stromaggregat, was meiner Meinung nach, eine selbstverständliche Ausstattung sein sollte, da man im Durchschnitt 4 Stunden Stromausfall pro Tag einkalkulieren sollte.
Jedes Normale Gerät nimmt an diesem Zustand irgendwann großen Schaden und muss früher oder später durch ein neues ersetzt werden.
Es gibt auch die Möglichkeit Appartments zwischen 300 $ bis ? je nach Ausstattung zu mieten.
Diese verfügen meist über den einfachen amerikanischen Standart.
Außerhalb der Touristengebiete gibt es oft Angebote die recht günstig sind.
Kleine einfache Häuser zum mieten ab 750 $ oder noch günstiger im Monat.
Wasser und Strom ist nie inclusive, das muss monatlich mit den zuständigen Werken abgerechnet werden.
Die Höhe der Stromkosten hängen immer davon ab, wieviele Nachbarn bei einem mit angeschlossen sind.
Viele lassen Wasser auch liefern.
Es gibt allerdings auch Leute denen es ausreicht sich vor der Wellblechhütte ab und an mit einer Konservenbüchse aus einer Regentonne zu waschen.
Jeder hat halt eine andere vorstellung von seiner Lebensweise.
In bewachten Anlagen werden oft nur Häuser oder Appartments verkauft.
Zusätzliche kosten für Wasser Strom und Bewachung, muss nochmal Separat gezahlt werden.
Diese Kosten schwanken erheblich und kann jeder Seriöse Immobilienmakler besser Auskunft drüber geben, als an dieser Stelle.
Bei normalen Appartments betragen diese Kosten normalerweise nicht mehr als 60 - 100 $ pro Monat.
Kaufpreise sind recht unterschiedlich.
Man bekommt schon ab 10.000 Euro Häuser oder Appartments ( meist von Privatleuten ) angeboten.
In der Regel fängt ein bewohnbares Appartment ab 45.000 $ an.
Für ein Haus nähe Strand und mit Pool und Klimanalage sollte man mindestens 130.000 $ anlegen.
Ich kann nur jedem empfehlen vor dem Haus oder Appartmentkauf ganz genau hinzusehen.
Es sind auf diesem Markt leider sehr viele schwarze Schafe unterwegs.
In einigen Fällen gehören Grundstücke auf denen das Haus des Gringos steht noch irgendwelchen anderen Leuten, meist Einheimische.
Es kam schon desöfteren vor, das man hinterher trotz einer Eigentumsurkunde des Landes das man angeblich besaß, andere das recht am Besitz geltend machen konnten und man so noch eine zusätzliche Miete an den eigenlichen Eigentümer seines vermeidlichen Grundstücks zahlen musste.
Man sollte auch auf die Lage seines Hauses achten, in einigen entlegenen Gegenden kam es schon vor, das man nachdem man vom Strandspatziergang wiederkam, nichts von seinem Hab und Gut mehr vorgefunden hat.
Dominikaner können alles brauchen.
Sogar Toiletten, Wasserhähne und Armaturen.
In der Regel ist es das beste, wenn man sein Haus von einer Mauer oder einem Zaun umgibt, diesen Zaun sollten ein paar gut ausgebildete Wachhunde bewachen.
Ich kenne sogar Leute, die ihre Zäune Tore ect. unter Strom setzen.
Das ist zwar nicht erlaubt, aber wen interessiert das schon.
Eine bewachte Anlage zu bewohnen schützt auch nicht immer.
Viele haben sich darauf spezialisiert das Haus auszuräumen, wenn die Wachleute Schichtwechsel haben.
Man sollte auch wenn man einen Einbruch vermeiden will, darauf verzichten sich in das Örtliche Telefonbuch eintragen zu lassen, denn oft rufen die Einbrecher bei einem privat an, um sich zu vergewissern das niemand im Haus ist.
Natürlich kann man an dieser Stelle nicht alle Fragen zum wohnen in der Dominikanischen Republik beantworten, es empfiehlt sich daher in unserem Forum die Beiträge über dieses Thema zu posten, oder seine Fragen auch gleich zu stellen.