Leute, die die Absicht haben auszuwandern überlegen wenn sie sich ein eigenes Anwesen zulegen, ob sie sich mit der Hundehaltung beschäftigen sollen.
Dazu gibt es dann noch folgendes zu sagen.
Nicht alle Dominikaner mögen Hunde, viele verabscheuen diese Tiere, vergiften sie oder werfen mit Steinen nach ihnen.
So stellt es dann auch ein kleines Problem für jeden Einbrecher dar, ihren Hund auf dem Grundstück zu vergiften.
Sie sollten daher über einen Ausgebildeten Hund nachdenken.
Hunde werden aber auch wenn sie sich nicht vergiften lassen oft erschossen.
Gerade in der Vorweihnachtszeit sind viele Verbrecherbanden unterwegs, um die Einwohner um ihr hab und gut zu erleichtern.

Es gibt im Norden und Süden ( Santo Domingo ) Personen die Hunde extra für diese Ansprüche ausbilden.
Wenn sie absolut keine Ahnung von Hundeausbildung haben, empiehlt es sich, mit diesen Leuten kontakt aufzunehmen.
Fragen sie in diesem Falle einfach mal in unserem Forum, dort wurde auch dieses Thema schon diskutiert.

Bedenken sollte man dabei immer ein gut ausgebildeter Schutzhund ist kein Schosstier und braucht neben der übliche Pflege regelmässiges Training.
Es empiehlt sich daher einen Kurs zu besuchen, der einem das Trainig von Hunden etwas näher erklärt.
Diese Kurse werden in Deutschland mit einer Anfangsdauer von ca. 2 Wochen angeboten.
Sollten sie vorhaben, ihren eigenen Hund mit in die Dominikanische Republik zu nehmen, dann überlegen sie sich gut, ob sie ihrem Tier den Klimawechsel zumuten wollen.
Ältere Hunde kommen meist nicht gut damit zurecht.
Ebensowenig sollte man einem Bernardiner oder Neufundländer diese Umstellung zumuten.
Gute Erfahrungen wurden gemacht mit Schäferhunden, Doggen, Pitbull, Jack Russel, Dobermann, Rottweiler, Riesenschnauzern.

Wobei man zu diesen Rassen noch folgendes sagen muss.
Doggen vertragen meistens die Hitze nicht.
Schäferhunde infizieren sich gerne mit einem bestimmten Virus.
Die Dominikanischen Mischlings Hunde sind allerdings auch sehr gute Wachhunde.
Fazit:
Je größer der Hund, desto mehr Respekt haben die Dominikaner vor ihm.
Die größte Angst haben sie in der Regel vor großen schwarzen Hunden.

Es gibt auch in der Dominikanischen Republik gutes Hundefutter zu kaufen.
Der Preis liegt bei einem 15 Kilo Sack Trockenfutter etwa zwischen 700 - 1200 RDS.

Einige Leute sagen das ihnen dieser Preis im Endeffekt zu hoch erscheint und füttern die Hunde dann mit Essensresten vom Tisch.
Hierbei bitte immer bedenken;
Hundenieren vertragen kein Salz.
Die Hundenieren sind nicht in der Lage im Futter befindliches Salz alleine abzubauen, so das viele Hunde daran schon verendet sind.
Hunde vertragen aus diesem Grunde auch kein Katzenfutter, da dieses meist sehr Salzhaltig ist.

Tip vom Bergfrosch:

1. Die verschiedenen Hunderassen können hier gekauft werden (Zeitungsannoncen, abreisende Residenten, Gelbe Seiten, Züchteradressen, usw.).
2. Impfungen macht der Tierarzt.
3. Kosten, wie immer, Verhandlungssache. Da gibt es naturgemäss keine Preisliste.
4. Probleme: Hund taugt nix, stirbt, fängt Deine Hühner.
5. Wachhunde sollen durch Gebell warnen. Das tut auch fast jeder dominikanische Strassenköter. Grosse, dem Dominikaner oft unbekannte Hunderassen schrecken ungebetene Besucher ab. Wenn sie ein nachhaltiges Anliegen haben, vergiften sie die Hunde oder locken sie z.B. mit läufigen Hündinnen weg und töten sie dann. Ausserdem: Gegen Schüsse kann sich auch ein guter Schutzhund nicht leicht wehren....